Aus der Zeitschrift EinSicht Sommer 2002

Tiergeschwister - Anklage oder Kooperation?

Teil 1

Kinder bis zur beginnenden Pubertät bringen die Fähigkeit zu einer Kooperation mit der Natur® auf die Erde mit.

In ihrem Innersten befindet sich die Weisheit der höheren Welten, die in ihrer Seelenausstattung verdichtet und bewahrt wird, um dieses Wissen in ihrer Erd-Inkarnation praktisch anzuwenden.

Besonders jene Kinder, die angeblich eine niedrige Schul- und Lern-Fähigkeit besitzen, sind nur scheinbar "dumm". Ebenso sind auch Erwachsene mit einem einfachen Gemüt und solche, die noch Kind geblieben sind, nicht "dumm". Sie alle verfügen in Wahrheit über die Fähigkeit zur Kooperation mit der Natur® (siehe oben). So unterscheiden sie sich in guter Weise gegenüber den als "klug", "intelligent", "hochbegabt" bezeichneten Menschenwesen.

Wer studiert hat oder materiell gesehen andere ausgefallene Aus- und Fortbildungen besitzt, wer sich für welt- und geld- erfahren hält, braucht sich auf diese Erfahrung nichts einzubilden, da diese Erfahrungen nicht ewigkeitsbezogen sind. Wer sich mit etwas beschäftigt, das der lebendigen Freiheit der Lebewesen fremd ist - und bei dem das Geld an die erste Stelle gesetzt wird, vergeudet seinen Quellschatz. Wer das Leben in allem Leben zu dressieren oder mit äußerlichen Mitteln zu unterjochen versucht, führt ein sinnloses Leben.

Nur wer sein Leben dem Tierbruder und der Pflanzenschwester, dem Bruder im Mitmenschen in voraus entwickelter Stufe (sog. "Behinderte"), dem kleinen Kind, dem kranken Menschen widmet, lebt sinnvoll.

Daher befördert die Kooperation mit der Natur® gerade in ihren Grundkursen solche Fähigkeiten ins Tagesbewusstsein. Alle Menschen – auch die es bisher nicht erkannt haben und die sich "Erwachsene" nennen - haben daher die Verpflichtung zur Kooperation mit der Natur®!

Unsere Tiergeschwister gehören nicht auf die Anklagebank!

Die Menschheitsfamilie muss sich mit unseren Tiergeschwistern aussöhnen!

Dies betrifft besonders die Schwestern-Brüder Fuchs (mit Tollwut (Virus) und Fuchsbandwurm ("Parasit";), Waldbock (Zecke mit Hirnhautentzündungsorganismus und Borrelien), Wildschwein (Fressverhalten an Pflanzen in Privatgärten und auf Feldern der Landwirte).

Es ist eine Anmaßung, über Tierfamilien so zu denken, zu sprechen, zu schreiben, sie so zu behandeln, als wären sie Feinde. Das ist geraubtes Recht und damit Unrecht. Das Tun geschieht aus einem Zustand der Rechtlosigkeit. Es ist gebrochenes Recht der Tiere, weil die Menschen dieser Erde durch ihre Herkunft und Geburt eine innige Beziehung zu den Tierfamilien haben.

Über das Gedeihen der Tierfamilien entscheidet nur der Große Geist.

Wer unter den Menschen vom Großen Geist d.h. aus der geistigen Welt beseelt ist, hat zusammen mit seiner Konzeption (= Eintreten der Seele in den mütterlichen Leib) den Auftrag erhalten über die Tiere liebenswerte Entscheidungen zu treffen. Wer behauptet, dieses Recht zu besitzen, entlarvt sich selbst in der Lüge. Wer still-wissend bleibt, bekommt sichtbare Ergebnissen geschenkt. Denn in der Natur des Geistes bleibt nichts verborgen.

Wie sagt ein deutsches Sprichwort:

“Nichts ist nichts so fein gesponnen. Es kommt ans Licht der Sonne”.

Der Große Geist lebt, webt und ist in der Luft und ist Luft, im Feuer und ist Feuer, im Stein und ist Stein, in der Pflanze und ist Pflanze, im Tier und ist Tier, im Menschen und ist Mensch.

Wer dieses gemeinsame Sein auch in sich immer wieder neu erkennt und mit ihm eins ist, hat die höhere Autorität, über die Lebensumstände der Tiere zu entscheiden.

Dass Handlungen gesegnet sind, lässt sich sichtbar erkennen:
Der Mensch freut sich an nur einer Schnecke, an nur einer Blattlaus, an nur einer Wühlmaus, die sich im Garten zeigt, und er bedauert, wenn es nur eine ist.

Ich habe am 5. Februar 2003 auf einem Stein umgeben von Eis und Schnee eine kleine Nacktschnecke gesehen. Und dann vier Tage später eine auf der Außentreppe der Schule, wo ich arbeitete. Anfang Mai saßen sie zuhauf im Garten neben den ersten Frühlingsbrennnesseln und an einem vertrockneten Stängel inmitten der Pflanzen am Grundstücksrand.

Es gibt kein "Recht auf Bekämpfung". Geht es den Menschen etwas an, wenn sie an dem vertrockneten Stängel neben dem Komposthaufen in einem Gefäß für Sommerblumen sitzen!

Wer sich verbunden weiß, fördert alle Tiere.

Interessierte Leser können sich ein Bild machen, wo der Große Geist wohnt: Er wohnt im Tier, das früher (und heute?) bekämpft wurde.

Und das Bekämpfen ist für alle - ich weiß es - die an einem Grundkurs teilgenommen und die Lehre verstanden (Verstand) und gefühlt (Gefühl) haben, längst Vergangenheit. Wer das Einssein in den Grundkursen erlebt hat, weiß wo er den Großen Geist findet: In allen und allem

Es bedeutet ein höheres Lebensverständnis, die Menschheitsfamilie, mit allen Tier- Pflanzen-, Stein- Wasser-, Luft-, Feuerwesen zu lieben, zu achten, anzuerkennen, zu ehren, über alle gut zu sprechen, sie nach außen zu verteidigen.

So gleicht sich Leben auf allen Ebenen aus

Es ist ein niederes Lebensverständnis, nur "Zier"- Pflanzen des "eigenen" Gartens, Feldes, die Tiere des "eigenen" Hauses und Hofes und nur den "eigenen" Partner oder die "eigene" Familie zu lieben.

Gelingt es dem Menschen, über sich (seinen Horizont) hinauszuwachsen, findet er den Großen Geist in sich.

Liebe ist nicht teilbar. Allen muss Liebe gegeben werden. Sie ist allgemein verbindlich und ewig gültig - aber auch liebloses Denken hat eine Wirkung.

Liebe bezieht alle Tiere ein. Selbstverständlich gehört auch der Fuchs dazu. Die Vizepräsidentin unseres Vereins, Frau Astrid Schrammel, hat dies beim Fuchs erfahren und in einer Jahresarbeit nach einem Grundkurs (im Jahr 2001) aufgeschrieben. Sie, die früher vorm Fuchs Angst hatte, kann ihn nun lieben und sich für sein Über-Leben einsetzen.

Der Fuchs wird verfolgt, wenn Menschen in sich eine Angst zulassen. So ist der Auslöser einer Tollwut beim Menschen oder bei Haustieren ist nicht der Fuchs, sondern eine (meist) unterbewusste Angst, die ihn wütend macht. So besitzt er selbst diese "tolle Wut". Und diese hat er in sich zu befrieden.

Auch Hirnhautentzündung oder Borreliose (s.u.) sind keine Angelegenheit des Waldbocks, sondern wiederum des Menschen. Erst wenn sich die Angst im Organgewebe des Menschen festsetzen kann – tauchen dort Kleinstorganismen und Borrelien auf, um dem Menschen neue Lernschritte zu ermöglichen. Also erübrigt sich für jeden Wissenden eine Bekämpfung.

(Als Begriffsherkunft der "Borreliose" fand ich im Internet unter www.wissen.de: “Borrelien erhielten ihren Namen nach dem französischen Bakteriologen Amedée Borrel (1867-1936). Es handelt sich um eine Gattung großer schraubenförmiger Bakterien, sogenannter Spirochaeten”)

Hirnhautentzündung, Borreliose, Fuchsbandwurmauswirkungen, Tollwut erscheinen in der Gestalt einer "Krankheit". "Krankheit" deutet auf eine menschliche Anpassungsschwäche und mangelnde Liebe dem Leben gegenüber hin. Krankheit ist sichtbar gewordenes Feindbild (als unsichtbare oder spürbare Ursache) im Menschen. Es ist ein Feindbild, das nicht allein dem Fuchs usw., sondern auch anderen Lebenserscheinungen gegenüber gelebt wird.

Solches geschieht immer wieder in der Gegenwart, weil der gesamte Kosmos im Schöpfungsgedanken und der Schöpfungswirkung EINS ist.

Jenes Feindbild existiert nicht nur in demjenigen Menschen, der so denkt, sondern gleichzeitig im allgemein gültigen Energetischen Bewusstseinsfeld (Morphogenetisches Feld bei Rupert Sheldrake), so dass es sich auf Menschen ähnlich negativer Feindbilder übertragen kann.

Eine unserer Kooperationsfreundinnen erzählte kürzlich bei einem Arbeitskreis, auf welche Weise die Anzeichen einer Borreliose bei ihr Fuß gefasst hätten. Sie war mit dem Auto von Zuhause aufgebrochen, schon mit negativen Gedanken einem Familienmitglied gegenüber. Und justament auf der Reise erschienen bei ihr die Symptome. Und nicht ich bringe das Auftreten dieser Erscheinung damit in Verbindung, sondern sie selber brachte ihre negativ betrachtete Lebenssituation mit dem Auftreten von Erscheinungen der Borreliose in Verbindung. Sie musste in ihrem Reiseland sogar stationäre ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Daher ist bei jedem Anfall einer "Krankheit" das Gedanken- und Gefühlsmuster der betreffenden Person zu überprüfen. Allgemein gültige Gefahren für Menschen vor den Borrelien gibt es nicht.

Ich fordere alle Erwachsenen (die von sich den Anspruch erheben klug zu sein) auf, im Angesicht der Tiere und unter Beobachtung durch Tiere und Pflanzen endlich den Frieden zu leben!

Dies gerade deshalb, weil heutzutage dem Waldbock Schlimmes nachgesagt wird. Die üble Nachrede ist auf einen Zweck gerichtet. So hörte ich kurz vor dem 1. Mai 2003 in einem Bericht des bayerischen Rundfunks, es würde in diesem Jahr sehr vor "Zeckenbissen" gewarnt und besonders davor, in Wald, über Wiesen, durch Hecken zu streifen.

  1. soll er in Misskredit gebracht werden?
  2. soll der Mensch mehr und mehr der Natur entfremdet werden?
  3. wieviele Menschen haben nach jener Information Angst vor ihm bekommen?

Der Waldbock wird nicht als ein Geschöpf angesehen, das vom Großen Geist geliebt wird. Ich habe gehört, dass sogar "gute Christen" behaupten "Zecken? - kommen nicht von Gott". Negatives Denken ruft gerade die Klein- und Mikroorganismen an den Ort des Gedankengeschehens, so dass es aussieht, als würden lebensverneinende Gedanken diese erschaffen.

Es ist eines der Wunder der Natur, dass Lebensverneinung die Tiere auf den Plan ruft und dass lebensförderliches Fühlen, Denken und Handeln die Tiere in unzählbaren Zeiten und auf unsichtbaren Wegen sich entfernen lässt. Die Liebe beweist, dass die Tiere ihren Auftrag erfüllt haben. Sie werden nicht mehr "gebraucht".

Die Ursachen zu diesen Vorkommnissen stehen in der Herbstausgabe 2003 (» Inhaltsverzeichnis 3/2003).
Im 3. Teil wird das "Das geistig/praktische Gesetz vom Vertrauen" beschrieben (» Inhaltsverzeichnis 4/2003).

Eike Braunroth


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